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Lobende Worte
Smarf für meine
Entscheidung, das Hamburger Planetarium lediglich aus größerer
Entfernung zu fotografieren. Die von ihm erwähnte Asphaltierung rund um
dieses Gebäude habe ich zwar nicht wahrgenommen, was aber nun überhaupt
nichts zu bedeuten hat, ich bin da manchmal als Radfahrer etwas
betriebsblind, sie, also besagte Asphaltierung könnte jedoch schon das
erste Anzeichen dafür sein, dass die Gerüchte, die derzeit in der Stadt
kursieren, wonach das Planetarium angeblich in die Hafencity verlagert
werden soll, vielleicht nicht vollends von der Hand zu weisen sind.
Nun, auch dies ein Vorgang, der in der Zukunft aufmerksam beobachtet
werden soll und muss.
Ein grauer und
zerrissener Tag ist das heute. Telefon funktioniert immer noch nicht,
der Mail-Support von 1und1 existiert offenbar nur auf dem Papier und
hier herrscht helle Aufregung wegen gelöschter Blogs. Viele, bei denen
ich still mitgelesen habe, sind deswegen nach
hier umgezogen. Und ich? Ach nein,
ich werde bleiben, bin ja eh nicht so fest verankert hier in dieser
Community und betrachte das alles mehr vom Rande aus. Und was, wenn
auch mein Blog durch fremden Zugriff verschwinden würde? Hm, ärgerlich
wäre das auf jeden Fall, aber kein Weltuntergang. Das Blog ist Teil
meines Lebens, an manchen Tagen ein großer, an anderen Tagen ein
kleiner. Aber er ist nicht mein Leben. Das findet nachwievor offline
statt. Wenn überhaupt. Jetzt geht's erst noch einmal los, ein paar
Stadtteilhefte müssen noch verteilt werden, derweil der Akku meines
neuen Mobiltelefons aufgeladen wird, damit ich wenigstens wieder
telefonisch erreichbar bin.
Barbara Vine
stand schon seit langem auf meiner Liste von Autoren, von denen ich
unbedingt mal etwas lesen wollte. Vor ein paar Wochen habe ich dann

Königliche Krankheit gelesen. Und wie es mir gefallen hat, das steht
hier
Fixe Idee
unbedingt in die Tat umsetzen muss. In der Regel rase ich dann zur
nächsten Einkaufsstätte, um mich mit Wein, Schokolade oder Pizza zu
versorgen. Nun, heute morgen nach Frühstück und
Presseschau musste ich auf einmal unbedingt in den Stadtpark radeln und das
Planetarium fotografieren.
Kalt war's und leicht dunstig, wie man auf dem Bild sehen kann.
Und zum Aufwärmen gibt's jetzt Tee und dazu lecker Stollen (leider nicht selbstgebacken, aber
die
machen auch ganz leckere Sachen.)
Eine ominöse Drohung
meinen Termin beim Sweat-Shop absagen musste. Denn gebuchte Termine
sollte man eigentlich bis spätestens 12:00 Uhr absagen und ich habe
dies erst um 14:30 Uhr getan. Aber da habe ich auch erst erfahren, dass
ich mein Programm für den Nachmittag umschmeißen musste. Jetzt muss ich
mich mal bei Gelegenheit erkundigen, was dies mit den Eintragungen auf
sich hat. Ob's da eine Höchstgrenze gibt und was passiert, wenn man die
erreicht hat? Gibt's dann einen Abzug vom Honorar oder bekommt man
keine Termine mehr? Auf allen Formularen und Verträgen wird immer
darauf hingewiesen, dass man dort als Selbstständiger arbeitet, de
facto ist es natürlich ein reines Abhängigkeitsverhältnis. Das
Unternehmen bestimmt, ob ich arbeiten kann oder nicht, hat bei
Fehlverhalten entsprechende Sanktionen in der Hand, eine
Interessenvertretung der Call-Center-Agents gibt es nicht, da jeder auf
eigene Rechnung arbeitet. Und die einzige Freiheit, die man als
Beschäftigter hat ist, dass man, wenn man keine Lust mehr auf den Job
hat, einfach zu Hause bleiben kann. Für nächste Woche habe ich jetzt
keine Termine gebucht. Zum einen, weil ich gestern eh nicht
telefonieren konnte und zum andern, weil meine Eltern zu Besuch kommen
und ich da den Stadtführer machen muss.
Blöder Vormittag
herumprobiert, mein Telefon wieder in Ordnung zu bringen, bei dem nun
überhaupt nichts mehr ging. Selbst ein Anruf bei der Hotline war nicht
möglich, da die Verbindung nach 30 Sekunden abgebrochen wurde. Dann
endlich eine Mail losgeschickt auf die dann auch prompt geantwortet
wurde. Das Problem sei bekannt und die Techniker arbeiten an der
Lösung. Dann will ich mal hoffen, dass die Jungs und Mädels von der
Technik ihre Arbeit rasch und vor allen Dingen erfolgreich beenden
werden.
Handwerkerlob
11:00 Uhr: Anruf bei der Hausverwaltung wegen tropfender Heißwassertherme und zu geringem Wasserfluss in der Küche
11:15 Uhr: Rückruf vom Klempner; Termin für 11:45 Uhr heute vereinbart
11:40 Uhr: Ankunft Klempner
12:30 Uhr: alles repariert
Und die Schwierigkeit mit dem Telefon, nein, das hat nicht der Klempner
gemacht, sondern ich, sind jetzt hoffentlich auch überwunden. Zumindest
habe ich soeben eine halbe Stunde telefoniert, ohne dass die Verbindung
nach einer halben Minute abgebrochen wurde.