Was vom Tage übrig blieb

Selten, ganz selten

gibt es diesen Moment, wo es mich innerlich zerreißt bei der Lektüre
der Zeit. Wo mir der Ausschnitt der Welt, der mir da auf 100 Seiten
präsentiert wird, kaum erträglich ist, mit all seiner
Gegensätzlichkeit, mit all seiner Mischung aus nickeligen Machtspielen
der politischen Klassen und den wichtigen Dingen. So eine Leseerfahrung
hatte ich gestern, als ich den Bericht
des Afrika-Korrespondenten
Bartholomäus Grill über den Freitod seines Bruders las. Seit langem
habe ich nicht mehr einen solch einfühlsamen Artikel gelesen, der den
Konflikt zwischen einer rechtlichen Norm und der Willensentscheidung
des Einzelnen so anschaulich und nachvollziehbar beschreibt.






12.12.05 13:20

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Verantwortlich für die Inhalte und Daten dieses Weblogs ist der Autor.
Datenschutzerklärung / Dein kostenloses Weblog bei 20six.de / myblog.de!
Werbung: Neckermann.de / Hotels / Conrad / Reisen
/ Pferdehaftpflichtversicherung / Gutscheine